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Finanzlücke beim FSV Zwickau noch größer?

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Das Finanzloch, das Drittligist FSV Zwickau bis Ende Januar stopfen muss, ist nach Auffassung des Deutschen Fußballbundes größer, als es der Verein errechnet hat. Der hat dem Verein mitgeteilt, dass das aktuelle Defizit im Saisonetat rund 740.000 Euro beträgt - das sind gut 180.000 Euro mehr, als der FSV selbst ausgerechnet hatte. Geschäftsführer Christian Breiner sagte, dass ihn die Summe nicht überrasche. Der DFB gehe eher konservativ an die Sache heran. Man habe Widerspruch gegen den Auflagenbescheid eingelegt, hieß es.

Unterdessen seien die ersten Maßnahmen zur Rettung des Vereins gut angelaufen. 100 Fans haben sich auf dem Schriftzug am Mannschaftsbus einen Platz mit ihrem Namen gesichert und so den FSV mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt.

Schon am Mittwoch war bekannt geworden, dass Sportdirektor David Wagner den Vorstand des Drittligisten verlässt. Er wolle sich nun nur noch auf die sportlichen Aufgaben des Vereins konzentrieren, so die offizielle Begründung.

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Christian Breiner erklärt die unterschiedliche Bewertung am Beispiel der Zuschauerzahlen