Firmen im Freistaat fürchten um Russland-Geschäft
Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin Sanktionen gegen die Europäische Union verhängt hat, fürchten auch Unternehmen in Sachsen um ihre Geschäfte. Der Kreml hatte diese Woche Einfuhr-Verbote erlassen für Agrar-Produkte und Lebensmittel aus den Ländern, die im Ukraine-Konflikt Sanktionen gegen Moskau erlassen hatten. Das teilte der Kremlchef per Dekret mit. Laut IHK Sachsen exportierten rund 500 Firmen der Ernährungs-Branche vergangenes Jahr für 22 Millionen Euro nach Russland. Das sagte Barbara Hofmann, bei der IHK Sachsen zuständig für Außenwirtschaft, unserem Sender. Das sei nicht die große Summe. Aber man merke, es werde exportiert. Es sei natürlich möglich, dass diese sächsischen Firmen Probleme haben werden und natürlich auch Umsatzeinbußen im Russland-Geschäft. Schon im ersten Quartal 2014 seien die Ausfuhren von Sachsen nach Russland rückgängig gewesen.