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Fliegerbauer verteidigt Hotelpläne gegen Kritik im Ausschuss

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Bauun­ter­nehmer Kurt Flieger­bauer sieht sein neues Projekt am Ring als einen ersten Schritt zur Innen­stadt­be­le­bung. Zwickau könne ein zweites Hotel in der City vertragen, sagte er in einem Inter­view mit unserem Sender. Eine vergleich­bare Stadt in Westdeutsch­land habe zehn inner­städ­ti­sche Hotels, "Konkur­renz belebt nun mal das Geschäft", so Flieger­bauer. Der Finanz­aus­schuss hatte am Dienstag dem Verkauf des ehema­ligen Haupt­mann-Gymna­siums mehrheit­lich zugestimmt. Aller­dings äußerte Stadtrat Sven Wöhl (Die Linke) Bedenken, ob ein weiteres Hotel in der Innen­stadt wirtschaft­lich betrieben werden kann. Stadtrat Herbert Reischl zweifelte die Pläne an. "Was wenn es nur darum geht, sich das Filet­stück zu sichern?", so eine Befürch­tungen. Der Investor war der einzige Inter­es­sent, entgeg­nete Hochbau­amts­leiter Mirko Richt­steiger. "Es ist eine Chance mit einem gewissen Risiko." Bis 2021 will Flieger­bauer das Schul­ge­bäude zum Hotel umbauen. Die beiden anderen Häuser, darunter die Stadt­bi­blio­thek sollen abgerissen und durch einen Lebens­mit­tel­markt und ein Parkhaus ersetzt werden. Insge­samt 15 bis 20 Millionen Euro will der Bauun­ter­nehmer dafür in die Hand nehmen.  

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Kurt Flieger­bauer