Flutfolgenbeseitigung wird teurer
Der Wiederaufbau der vom Hochwasser 2013 zerstörten Infrastruktur im Landkreis wird mehr kosten als bisher geplant. Die veranschlagten rund 140 Millionen Euro reichten nicht, teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Noch immer gingen Nachmeldungen ein.
Rund 1.000 Schadensfälle hatten die Kommunen wenige Wochen nach dem Hochwasser an den Wiederaufbaustab durchgegeben. Ein aufwändiges Prüfverfahren kam in Gang. Bis jetzt sei knapp die Hälfte der Förderanträge bearbeitet worden, so die Behörde.
Nun sind Straßenverkehrsministerium und Sächsische Aufbaubank am Zug, die Gelder aus dem Fluthilfefonds freizugeben. Wenn das Geld fließt, werde im kommenden Jahr ein Bauboom einsetzen, sagen die Verantwortlichen voraus.
Im Juni 2013 hatte das Hochwasser im Landkreis Straßen, Brücken, Fluss- und Bachläufe zerstört.