• Daniela Beck, die ihren Tattooshop vorübergehend schließen musste, ist eine der fleißigen Näherinnen. © Ralph Köhler/ propicture

    Daniela Beck, die ihren Tattooshop vorübergehend schließen musste, ist eine der fleißigen Näherinnen. © Ralph Köhler/ propicture

  • Stephanie Thieme sucht weitere Näherinnen und Leute, die Stoff und Garn spenden können. © Ralph Köhler/ propicture

    Stephanie Thieme sucht weitere Näherinnen und Leute, die Stoff und Garn spenden können. © Ralph Köhler/ propicture

Frauen aus Zwickau nähen Mundschutzmasken in Eigenregie

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Wegen der Corona-Pandemie sind Mundschutzmasken im Landkreis Mangelware. Die Zwickauerin Stephanie Thieme hat das Problem erkannt und eine private Initiative gestartet. Innerhalb kürzester Zeit haben sich 15 Frauen und Männer gefunden, die in Heimarbeit solche Masken nähen.

Rund 100 selbstgenähte Schutzmasken wurden seit Freitag ausgeliefert - an Menschen, die z.B. eine Autoimmunkrankheit haben, aber auch an Pflegeheime oder Supermärkte. Der Bedarf sei riesig, sagte uns Thieme. In der Facebook-Gruppe "Wo wird Mundschutz im LK Zwickau benötigt?" werden Angebot und Nachfrage koordiniert. Mit im Boot ist auch Sandy Wendler vom Stoffgeschäft "Fräulein Wundervoll" in Zwickau-Auerbach.

Wer selber nähen kann und helfen möchte, kann sich bei Daniela Beck unter Tel. 0173/ 7752972 melden. Möglicherweise hat auch jemand noch Stoff oder Garn übrig. Über Spenden würden sich die Näherinnen und Näher freuen.

Audio:

Ein Beitrag dazu von Tina Wojnowski...