Freiberg stockt Sicherheitskräfte auf
Freiberg soll sicherer werden. Nach langer Debatte hat der Stadtrat am Donnerstagabend entschieden, die Zahl der Gemeindevollzugsbediensteten von aktuell sechs auf 14 aufzustocken. Sie sollen ab kommendem Jahr die vermeintlichen Brennpunkte in der Stadt rund um die Uhr ablaufen. Ausgerüstet mit Hund, Pfefferspray, Schlagstock und Handschellen dürfen die Vollzugsbediensteten kontrollieren, Platzverweise aussprechen und mögliche Straftäter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Laut Oberbürgermeister Sven Krüger sollen sich die Bürger durch den neuen Streifendienst wieder sicherer fühlen und Ruhestörungen sowie Vandalismus deutlich abnehmen. 500.000 Euro investiert Freiberg in den zusätzlichen Schutz. Bezahlt werden soll das über eine Zweitwohnsitzsteuer und eine höhere Grundsteuer. Jeden Einwohner soll das etwa 50 Cent pro Monat mehr kosten.