• Der Verkehrsknoten wurde am Freitag eröffnet. © Redaktion

Freie Fahrt auf der Bundesstraße 175 in Zwickau-Mosel

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Die Verkehrssituation am Volkswagenwerkes in Mosel hat sich verbessert. Am Freitag wurde das vierspurige Teilstück der B 175 feierlich freigegeben. Nach drei Jahren Bauzeit ist ein Knoten entstanden, der den Industriestandort besser an die Bundesstraße anbindet und das steigende Verkehrsaufkommen bewältigen kann.

"Ein starker Wirtschaftsstandort wie der Raum Zwickau kann sich nur dann erfolgreich für die Zukunft aufstellen, wenn die Infrastruktur dem Bedarf angepasst wird und leistungsfähig bleibt", sagt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Der ausgebaute Abschnitt ist einen Kilometer lang und verläuft parallel zur Bahnstrecke der Sachsen-Franken-Magistrale. Zusätzlich wurden 1,2 Kilometer Wirtschaftswege und 1,4 Kilometer Radwege errichtet. Außerdem entstanden u.a. neue Brücken über die Bahngleise; die alten Bauwerke wurden abgebrochen. An gleicher Stelle werden nun noch neue Radwegbrücken gebaut.

Das gesamte Projekt soll 2020 beendet sein. Die Kosten sind mit rund 26,5 Millionen Euro veranschlagt. Davon trägt der Bund 18,5 Mio. Euro, die Stadt Zwickau 6,5 Mio. Euro und VW Sachsen 1 Mio. Euro.

Damit die B 175 zwischen Zwickau-Mosel und dem A4-Anschluss Glauchau-Ost durchgängig vierspurig befahren werden kann, muss noch ein letztes Teilstück ausgebaut werden. Für diese Maßnahme hat das Bundesverkehrsministerium im August 2018 die Baufreigabe erteilt. Die Straßenbauverwaltung hat bereits Bauaufträge zu Baumfällungen ausgelöst und mit dem Grunderwerb begonnen. Der Straßenbau soll 2021 starten.

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Doris Drescher, Präsidentin des Landestraßenbauamtes