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Freilichtbühne: Stadt verhandelt mit Nachbar um Grundstücksankauf

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Auf mehreren Wegen versucht die Stadt, dass die Freilicht­bühne wieder bespielt und der Nachbar­schafts­streit beige­legt werden kann. Darüber infor­mierte Bürger­meister Rainer Dietrich am Montag im Bauaus­schuss. Um bessere Erfolgs­aus­sichten vor Gericht zu haben, überar­beitet die Stadt Dietrich zufolge derzeit die Bauge­neh­mi­gung, auf deren Grund­lage die Bühne moder­ni­siert worden war. Gegen die Erstfas­sung hatte der Nachbar erfolg­reich geklagt. Auch im Umwelt­mi­nis­te­rium in Dresden habe man wegen der Lärmpro­ble­matik vorge­spro­chen. Denn in Zwickau befürchtet man, dass am Ende des juris­ti­schen Streites ein Grund­satz­ur­teil gefällt wird, das auch andere Städte betreffen könnte. Außerdem verhan­delt die Stadt parallel mit dem Nachbarn um den Ankauf des Grund­stücks. Aller­dings seien die Preis­vor­stel­lungen des Klägers, so Dietrich, „von der Realität entfernt“. Wegen des Nachbar­schafts­streites mussten alle Veran­stal­tungen auf der Freilicht­bühne dieses Jahr abgesagt werden.