Freistaat will Weiterbestand von Stasi-Unterlagenbehörde
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Die Stasi-Unterlagenbehörde soll nach dem Willen der Fraktionen im sächsischen Landtag weiterbestehen. Die Aufarbeitung sei noch lange nicht abgeschlossen, sagte CDU-Politiker Marko Schiemann (CDU) am Donnerstag im Landtag. 2014 habe es knapp 67.800 Anträge auf Einsicht in eigene Stasiakten gegeben, sagte Karl-Heinz Gerstenberg (Grüne). Die hohe Nachfrage zeige, dass die Behörde weiterhin notwendig sei. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch in Sachsen. „Die Akten müssen immer offen bleiben. Aufklärung hat kein Verfallsdatum“, sagte er. Die Behörde verwaltet die Akten des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR.