Frische EU-Millionen für Zwickau: Was damit gemacht werden soll
Zwickau bekommt 11,6 Millionen Euro von der Europäischen Union. Diese Summe hatte die Stadt auch beantragt. Das Geld aus dem Programm für regionale Entwicklung (Efre) soll bis 2027 in die Bahnhofsvorstadt und Marienthal investiert werden. Oben drauf kommt der städtische Eigenanteil von 3,9 Millionen Euro.
Am Mittwoch erhielt Baubürgermeisterin Silvia Queck-Hänel in Dresden von Ministerpräsident Michael Kretschmer und Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt den sog. Rahmenbescheid. Zu den geförderten 20 Projekten gehören beispielsweise die Umgestaltung des Stadtparks Marienthal, die weitere Sanierung des Freizeitzentrums und die Sanierung der Sporthalle der Windbergschule. „Mit den geförderten Maßnahmen können wir das Lebensumfeld in den Stadtteilen deutlich verbessern“, freut sich Oberbürgermeisterin Constance Arndt.
Für die städtischen Ämter beginnt nun die eigentliche Arbeit, denn für die Projekte müssen einzelne Fördermittelanträge ausgearbeitet und zur Bewilligung vorgelegt werden.
Zwickau hatte sich bereits erfolgreich am Efre-Vorgängerprogramm beteiligt. Daraus erwuchsen Investitionen von rund 9,2 Millionen Euro. Zu den Maßnahmen gehörten unter anderem die Revitalisierung des Areals Bachstraße inklusive Spielplatz und die Sanierung des Langen Teichs.