Frische Ideen für mehr Leben in der Katharinenkirche
Die Kirchenbänke werden ausgebaut und der Leipziger Nathanael-Gemeinde zurückgegeben – so entsteht Platz für die verschiedensten Veranstaltungen. Das ist eine Überlegung, wie die Katharinenkirche für Kultur und Tourismus geöffnet und so belebt werden soll. Es gibt ein ganzes Paket von teils kühnen Ideen – und Zeichen für eine Umsetzung in den kommenden zwei, drei Jahren.
Die Katharinenkirche, ein ausgewiesener historischer Ort, soll zur Kulturkirche entwickelt werden. Das Konzept wurde am Mittwoch im Beisein von Landesbischof Tobias Bilz, Ministerpräsident Michael Kretschmer und Oberbürgermeisterin Constance Arndt vorgestellt.
Die Katharinenkirche ist unter anderem geeignet als Anlaufpunkt für Touristen. In unmittelbarer Nähe halten die Reisebusse. Dort könnten künftig Stadtführungen beginnen. Dafür bietet die Kirche zunächst einen trockenen Raum, wenn es regnet. Doch die Ideen gehen so weit, dass auf dem Kirchhof ein kleines Gebäude errichtet werden könnte, das als neue Tourist-Info dient. Pfarrer Andreas Marosi zeigte ein Bild von Kamenz, wo das bereits Realität ist.
Die Stadt wird sich mit den Vorschlägen beschäftigen. Bisher gab es Gespräche. Oberbürgermeisterin Constance Arndt zeigte große Sympathie für die Ideen. Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer äußerte sich positiv. Bei der Umsetzung könnte das Jahr 2025 eine wichtige Rolle spielen. Chemnitz, Kulturhauptstadt Europas – das soll ein Vorhaben und Ereignis der gesamten Region werden, und auch die Kirchen wollen sich einbringen. Da könnte was gehen, auch für die Katharinenkirche.