FSV-Coach Ziegner: „Glaube weiter an die Mannschaft“
FSV-Trainer Torsten Ziegner hat seine erfolglose Mannschaft in Schutz genommen. 80 Prozent der Spieler hätten vor der Saison keine Drittligaerfahrung gehabt, die Negativserie jetzt zerre an den Nerven der Kicker, sagte der Coach am Donnerstag vor Journalisten. Schon kleine Fehler wie etwa ein Fehlpass oder ein verlorener Ball werfe manche aus der Bahn. Damit sich das ändere, sei auch ein Mentaltrainer im Gespräch.
„Wir sind zu früh aufgestiegen“, sagte Ziegner, "aber wir wären ja doof, wenn wir uns dagegen sträuben würden. Wir sind froh, dass wir da sind und werden alles tun, die Klasse zu halten." Er zweifele nicht daran, dass die Mannschaft die Qualität habe. „Wir trauen es den Jungs immer noch zu.“ Aber das sei ein täglicher Überlebenskampf, so der 39-Jährige.
Am Samstag empfängt Zwickau den FSV Frankfurt. Gesperrt ist Ronny König, wieder im Aufgebot Davy Frick. Die Gäste gewannen zuletzt vier Spiele in Folge, stehen auf Tabellenplatz zehn. Zwickau hängt auf Rang 19 im Keller fest.
Gerechnet wird mit etwa 3.500 Zuschauern zum Heimspiel, das 14 Uhr angepfiffen wird. Den Anhängern dankte Ziegner. „Ich habe es noch nie erlebt, dass Fans nach verlorenen Spielen so viel Unterstützung geben.“