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FSV gegen Paderborn zum Siegen verdammt - DFB verhängt Geldstrafe

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Ohne den gesperrten Kapitän Toni Wachs­muth will der FSV als Vorletzter in der dritten Liga am Samstag gegen den SC Pader­born den Bock umstoßen und sich aus der Torkrise schießen.

„Es zählt nur ein Sieg, egal wie er zustande kommt“, gab sich Trainer Torsten Ziegner am Donnerstag kämpfe­risch. Dass 'Wachser' fehle, sei schade, aber man werde ihn kompen­sieren.

Die Mannschaft wird wieder mit zwei Sturm­spitzen auflaufen. Auch wenn die Bälle gegen Münster nicht ins Tor gehen wollten, habe sich diese Variante bewährt, sagte der 39-jährige Coach. „Und dass wir zwei Spiele in Folge so viele Chancen vergeben, wird bestimmt nicht passieren.“

Den SC Pader­born schätzt Ziegner als fußbal­le­risch sehr gute Mannschaft ein: „Die haben Spieler mit Bundes­li­ga­er­fah­rung in ihren Reihen“. Vor zweiein­halb Jahren war Pader­born noch erstklassig.

Routi­nier im Team ist mit seinen 33 Jahren Mittel­stürmer Ronny König. Er hat in seiner Karriere schon oft gegen den Abstieg gekämpft. „Wir müssen über den Kampf kommen und das Ding mit aller Macht hinbie­gen“, gibt der 'King' als Marsch­rich­tung vor.

Anstoß im Eckers­ba­cher Stadion ist 14 Uhr.

Unter­dessen hat das DFB-Sport­ge­richt in Frank­furt/Main den FSV am Donnerstag in mündli­cher Verhand­lung zu einer Gesamt­geld­strafe von 13.000 Euro verur­teilt. Geahndet wurden eine rassis­ti­sche Belei­di­gung des Spielers Shawn Barry vom FSV Frank­furt sowie das Abbrennen von Pyrotechnik im Spiel beim VfR Aalen. Angedroht wurde die Schlie­ßung des Blockes A3 auf der Haupt­tri­büne für 1 Spiel.