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FSV-Geschäftsführer wollte Ausnahmeregelung - abgelehnt!

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Die Profisportvereine im Landkreis Zwickau haben vorsichtig optimistisch auf die Entscheidung der Landesregierung reagiert, wieder mehr Zuschauer in die Sportstätten zu lassen. Das hat eine Blitzumfrage unseres Senders ergeben. „Es ist ein wichtiger Schritt in Sachen Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Profisportvereine“, sagte Olaf Albrecht, Geschäftsführer des FSV Zwickau. Damit können wieder bis zu 2.500 Zuschauer die Heimspiele in der GGZ Arena miterleben. Allerdings bedauert Albrecht, dass die Regelung erst ab dem 6. Februar gilt. „Wir werden nochmal einen Sonderantrag stellen, weil wir am Samstag ein wichtiges Heimspiel haben und hoffen, dass wir Zustimmung finden.“ Für die Partie gegen den FC Kaiserslautern (05.02., 14 Uhr) wären sonst nur 1.000 Zuschauer zugelassen.

Auch Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann bewertet die Lockerungen als einen Schritt in die richtige Richtung. Von Normalität sei man aber noch weit entfernt. „Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass wir in absehbarer Zeit auch die nächsten Stufen unseres gemeinsam ausgearbeiteten Stufenplanes erreichen können“, so Buschmann. Im Sahnpark sind nach der neuen Regel bis zu 1.400 Zuschauer erlaubt. 

Am Dienstag hatte das Kabinett in Dresden beschlossen, dass bei einer Unterschreitung der Überlastungsgrenze in den Krankenhäusern entweder eine Auslastung bis zu 50 Prozent der Höchstkapazität, jedoch maximal 2.000 Personen zeitgleich erlaubt sind, oder aber bis zu 25 Prozent der Höchstkapazität ohne weitere Beschränkungen. 

Update 13:50 Uhr - Das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau hat den Antrag des FSV Zwickau auf Ausnahmegenehmigung für das Heimspiel am Samstag abgelehnt, informierte der Drittligist bei Facebook. Damit sind für die Partie erneut 1.000 Zuschauer zugelassen.

Audio:

Jörg Buschmann
Olaf Albrecht