FSV verliert in Ingolstadt durch umstrittenen Handelfmeter

Zuletzt aktualisiert:

Fußball-Drittligist FSV Zwickau hat trotz einer guten Leistung sein Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt mit 2:3 (1:1) verloren und blieb damit zum siebten Mal in Serie sieglos. Der Siegtreffer für die Bayern durch Dennis Eckert Ayensa in der 74. Minute resultierte aus einem umstrittenen Handelfmeter. Zuvor hatten Ronny König (12.) und Marius Hauptmann (57.) die zweimalige Ingolstädter Führung durch Björn Paulsen (5.) und Filip Bilbija (47.) ausgeglichen.

Die Gastgeber gingen mit ihrer ersten Torchance in Führung. Nach einer Ecke prallte der Ball von Königs Brust direkt vor die Füße von Paulsen, der mit einem platzierten Schuss FSV-Torwart Johannes Brinkies keine Abwehrchance ließ. Doch die Zwickauer hatten in der 12. Minute die schnelle Antwort parat. König köpfte nach einer Ecke von Can Coskun zum 1:1-Ausgleich ein.

Anschließend entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen und Fouls. Für Ingolstadt vergab Butler eine gute Kopfball-Möglichkeit (29.), auf der anderen Seite fand eine Eingabe von Manfred Starke im Zentrum keinen Abnehmer (40.).

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff brachte Bilbija die Gastgeber mit einem Distanzschuss wieder in Führung (47.). Nur zehn Minuten später gelang dem zur Pause eingewechselten Hauptmann per Flachschuss aus halbrechter Position der erneute Ausgleich zum 2:2.

Ein äußerst umstrittener Handelfmeter brachte den FSV auf die Verliererstraße. Bastian Strietzel bekam den Ball aus Nahdistanz an den angelegten Arm geschossen, Schiedsrichter Markus Schmidt entschied auf Strafstoß. Ayensa ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zum 3:2-Endstand.