FSV wirft DFB Ignoranz vor und prüft rechtliche Schritte

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Der FSV Zwickau hat verärgert auf die Entscheidung des DFB-Bundestags zum Re-Start der 3. Liga reagiert. Damit seien die Einwendungen des FSV und von sechs weiteren Drittligisten gegen Geisterspiele und deren Folgen ignoriert worden, heißt es in einer Mitteilung.

Mit der Ansetzung für den 30. Mai habe der DFB außerdem seine eigenen Prinzipien des Fair-Play und der Wettbewerbsgleichheit außer Kraft gesetzt. Denn Gegner Hansa Rostock habe schon am 21. April wieder trainieren dürfen, dem FSV war das wegen behördlicher Anordnungen erst seit dem 10. Mai möglich. Damit verbundene etwaige Rechtsverletzungen werde man prüfen, hieß es.

Weil dem FSV durch die Geisterspiele die Zuschauereinnahmen wegfallen und das Hygienekonzept zusätzliche Kosten verursacht, droht die Zahlungsunfähigkeit. Ein Kredit bei der Hausbank in Höhe von 800.000 Euro soll das verhindern. Die vom DFB angekündigte Kompensationszahlung aus der Spende des DFL beläuft sich nach Begleichung der Kosten für die Corona-Tests lauf FSV auf ca. 231.000 Euro pro Klub.