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Zwickau gegen Lok: Spannung, keine Pleite, aber auch kein Punkt

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Aus dem erfolgreichen Neustart wurde am Sonntag nichts. Die Zwickauer Fans unter den 5.330 Zuschauern konnten zwar bis zur letzten Sekunde auf ein Remis hoffen, und deshalb blieb das Spiel spannend. Doch der FSV Zwickau verlor am Ende gegen Lok Leipzig mit 1:2, was besser ist als eine erneute Klatsche, die zwischendurch zu befürchten war.

Die erste gute Viertelstunde versprach ein heißes Sachsen-Derby. Beide Mannschaften waren wild entschlossen, zogen schnörkellos vors gegnerische Tor und kamen zu Abschlüssen. Bei Zwickau fehlte die Genauigkeit und vielleicht auch das Quäntchen Glück. Leipzig war gefährlicher. Bei Schüssen von Dorian Cevis konnten Sandro Sengersdorf und Sonny Ziemer in höchster Not noch retten.

Danach passierte eine Weile nichts Nennenswertes. Und dann schlug Leipzig zweimal eiskalt zu. In der 33. Minute schaltete Eren Öztürk in den höchsten Gang, konnte von den Gegenspielern nicht mehr gestoppt werden und bezwang den Torwart abgeklärt. Sechs Minuten später verlor ein Zwickauer im Vorwärtsgang den Ball - Jonas Arcalean wurde auf die Reise geschickt, und die endete ebenfalls mit einem souveränen Abschluss. Auch das 0:3 war vor dem Pausentee noch drin - in einem Fall bekam Ben-Luca Moritz gerade noch einen Fuß dazwischen, in einem anderen parierte Lucas Hiemann.

In der zweiten Hälfte hatte Fynn Seidel für Zwickau die erste Torchance. Danach sah es aber danach aus, als ob Leipzig den Sack zumachen würde. Lucas Hiemann hatte erneut seinen Anteil daran, dass nichts daraus wurde. Stattdessen kam der FSV zurück: Morris Schröter traf in der 64. Minute vom 11-Meter-Punkt. Damit wurde es wieder spannend. Da Leipzig erneut Chancen vergab, war bis in die Nachspielzeit ein Punkt drin. Veron Dobruna hatte in der 83. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber am Keeper. Auch kurz vor dem Abpfiff flog der Ball nochmal in den Leipziger Strafraum, doch die Rot-weißen brachten ihn nicht im Tor unter.