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  • Zwölf Spieler wurden verabschiedet, hier die Aufstellung ohne Ronny Garbuschewski. © Ralph Köhler.

  • Die FSV-Vorstände Gunnar Findeiß, Tobias Leege und Matthias Krauß (v.l. in Anzügen) mit den ZEV-Chefs André Hentschel und Volker Schneider (v.l.) © Tina Wojnowski

FSV Zwickau verliert Freundschaftsspiel gegen VfB Stuttgart

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Autor: Sport

Fußball-Drittligist FSV Zwickau hat ein Freundschaftsspiel gegen den VfB Stuttgart am Mittwoch mit 1:4 (0:3) verloren. Vor 4128 Zuschauern trafen Erik Thommy (1.), Chadrac Akolo (3.), Caniggia Elva (23.) und Jacob Bruun Larsen (87.) für den Bundesligisten. Bentley Baxter Bahn gelang in der 90. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter der Ehrentreffer für den FSV.

Zwei Tage nach dem 4:4-Unentschieden gegen Borussia Dortmund waren die Zwickauer gegen den VfB chancenlos. Die Stuttgarter, die am Dienstag ein Testspiel beim Halleschen FC noch mit 3:5 verloren hatten, wurden ihrer Favoritenrolle diesmal gerecht. Bereits nach 35 Sekunden eröffnete Thommy den Torreigen. Anschließend spielten die Schwaben ihre Überlegenheit aus, schalteten im zweiten Durchgang aber mehrere Gänge zurück. Die Westsachsen konnten offensiv kaum Akzente setzen.

Vor dem Anpfiff wurden mit Christoph Göbel, Aykut Öztürk, Robert Koch, Christian Mauersberger, Dimitrios Ferfelis, Sinan Tekerci, Bentley Baxter Bahn, Jan Washausen, Fabian Schnabel, Lukas Cichos und Ali Odabas elf Spieler beim FSV verabschiedet. Auch Ronny Garbuschewski wird in der kommenden Saison nicht mehr zum Kader gehören. (dpa)

Hauptsponsor ZEV hatte vor dem Spiel seinen Vertrag mit dem FSV um zwei Jahre verlängert. Zu den Konditionen wurde nichts bekannt. „Wir sind seit sechs Jahren dabei und freuen uns auf ein weiteres Jahr in der dritten Liga. Ich denke, es ist auch ein gutes Signal nach außen, wenn ein regionales Unternehmen auf den neuen Trikots zu finden ist", sagt ZEV-Geschäftsführer Volker Schneider.

FSV-Vorstand Gunnar Findeiß sieht die Vertragsverlängerung als Wertschätzung der Vereinsarbeit. "Wenn man über so viele Jahre mit einem großen Partner zusammenarbeiten darf, kann man sich als Verein glücklich schätzen", sagte er. Das zeige außerdem, dass man mit dem FSV auch in Zukunft rechnen könne.

Das neue Trikot mit den rot-weißen Querstreifen ist seit Montag im Handel. Am Rande des Freundschaftsspiel des BVB war es sogar kurzzeitig vergriffen. 

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