Für E-Roller werden feste Parkplätze getestet
Die E-Scooter haben seit März in Zwickau viele Fans gefunden, aber auch Kritiker. Probleme für Blinde und Sehbehinderte waren Anlass für ein Gespräch mit allen Beteiligten. Es war offenbar konstruktiv – es wurden konkrete Maßnahmen vereinbart und zum Teil schon umgesetzt.
Die Anbieter haben die Erklärvideos für Nutzer verbessert. In diesen Tutorials wird zum Beispiel erklärt, dass das Blindenleitsystem zu beachten ist. Und es wird verstärkt darauf hingewiesen, dass nicht auf den Gehwegen gefahren werden darf. Erlaubt sind Radwege, Radstreifen und eben die Straße.
Ein weiterer Schritt wird vorbereitet. Die Stadtverwaltung hat in der Innenstadt geeignete Flächen ausgesucht, wo E-Roller abgestellt werden können. Nach der Abstimmung mit den Vermietern sollen sie demnächst festgelegt und markiert werden. Es soll getestet werden, wie sich das auf das Verhalten der Nutzer auswirkt.
An dem Gespräch nahmen Vertreter der zwei Anbieter, der Stadtverwaltung und des Blinden- und Sehbehindertenverbandes teil. Es fand bereits im Oktober statt, nachdem Stadträtin Ute Brückner (Die Linke) im September eine entsprechende Anfrage gestellt hatte. „Grundsätzlich einig waren sich die Teilnehmer in der Aufgeschlossenheit für neue Mobilitätsformen, die aber in nicht zur Gefährdung für andere Menschen werden dürfen“, informierte das Pressebüro der Stadtverwaltung am Donnerstag auf Anfrage.