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G7-Finanzmi­nis­tertreffen in Dresden

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Der G7-Gipfel der Finanz­mi­nister in Dresden hat am Mittwoch­abend mit einer Zusam­men­kunft in der Frauen­kirche offiziell begonnen. Dabei begrüßte Bundes­fi­nanz­mi­nister Wolfgang Schäuble seine Amtskol­legen. Anschlie­ßend ging es für die Teilnehmer, wie die Direk­torin des Inter­na­tio­nalen Währungs­fonds Chris­tine Lagarde und den Präsi­denten der Europäi­schen Zentral­bank Mario Draghi, zum Abend­essen in ein nahege­le­genes Restau­rant.Vor dem Auftakt hatte es verein­zelt Proteste gegen das Treffen gegeben. So schwebten sieben große Ballons mit den Bildern der Staats­chefs der G7 über dem Neumarkt.Die Polizei ist mit einem Großauf­gebot in Dresden vertreten. Zum Schutz der Teilnehmer sind zahlreiche Polizisten in der Stadt unter­wegs – auch Hundert­schaften aus anderen Bundes­län­dern sind im Einsatz. Bis Freitag tagen rund 250 Politiker und Finanz­ex­perten im Residenz­schloss und dem Taschen­berg­pa­lais. Der Bereich ist durch einen Zaun abgesperrt. Rund um das Areal dürfen keine Privat­autos fahren. Durch das große Polizei­auf­gebot sind auch viele Parkplätze in der Innen­stadt blockiert. Die Finanz­mi­nister und Noten­bank­chefs der führenden westli­chen Indus­trie­länder beraten von heute an in Dresden über neue Schritte für ein nachhal­tiges Wirtschafts­wachstum. Bei dem zweitä­gigen Treffen erörtern die Top-Wirtschafts­mächte zudem ihr weiteres Vorgehen gegen Steuer­tricks und Gewinn­ver­la­ge­rungen inter­na­tio­naler Konzerne. Voran­ge­trieben werden soll auch die Regulie­rung der Finanz­märkte. Die G7 loten ferner zusätz­liche Maßnahmen aus, um die Finan­zie­rung von Terror­gruppen einzu­dämmen. Thema sind außerdem die geplanten Finanz­hilfen für die Ukraine.