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Gebürtige Zwickauerin erhält Max-Pechstein-Förderpreis

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Zum ersten Mal bekommt eine gebürtige Zwickauerin den Max-Pechstein-Förderpreis der Stadt. Henrike Naumann wurde von der Jury nach dreistündiger intensiver Diskussion als Preisträgerin ausgewählt, teilte die Stadt am Dienstagnachmittag mit. Das ebenso ausgelobte Stipendium geht an Annika Kahrs. Verliehen werden die Preis am kommenden Samstag. Ab Sonntag sind die Werke der beiden Ausgezeichneten sowie weiterer Nominierter in einer Sonderausstellung in den Kunstsammlungen zu sehen.

Henrike Naumann überzeugte die Jury mit ihrer Inszenierung „DDR Noir. Schichtwechsel“, in der sich die Künstlerin eindrucksvoll mit ihrer Herkunft und der eigenen Familiengeschichte auseinandersetzt. Annika Kahrs bekommt das Stipendium für ihre Klang- und Videoarbeit „the lord loves changes, it's one of his greatest delusions“ verliehen.

Der Förderpreis ist mit 5000 Euro dotiert, das Stipendium mit 3000 Euro.