• Ein Rettungstrupp aus Freiberg kurz vor dem Einsatz. (c) dpa

Gedenken an Opfer von Zwickauer Grubenunglück

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Heute vor 59 Jahren kam es im VEB Steinkohlenwerk "Karl Marx" in Zwickau zum schwersten Bergwerksunglück in der Geschichte der DDR. Nach einer Explosion mehr als 1.000 Meter unter Tage waren 178 Bergleute eingeschlossen. Trotz einer international unterstützten Rettungsaktion konnte damals nur ein Teil der Kumpel gerettet werden, 123 Bergmänner starben.

Die Opfer wurden auf dem Zwickauer Hauptfriedhof beigesetzt, wo heute ein Gedenkstein steht. Dort wird am Freitagvormittag mit einem stillen Gedenken an das Unglück erinnert. Oberbürgermeisterin Pia Findeiß und Vertreter des Steinkohlenbergbauvereins legen Kränze nieder.

Wie es zu dem Zwickauer Grubenunglück kam, konnte bislang nicht endgültig geklärt werden.