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Gefängnisgegner leiten weitere rechtliche Schritte ein

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Die Marienthaler Bürger­initia­tive zieht weiter alle Register gegen den Gefäng­nis­neubau. Um doch noch ein Bürger­be­gehren zu errei­chen, haben die Aktivisten beim Verwal­tungs­ge­richt Chemnitz einen Antrag auf vorläu­figen Recht­schutz gestellt. Wird dem statt­ge­geben, müsse der Grund­stücks­kauf­ver­trag mit dem Freistaat außer Vollzug gesetzt und ein Bürger­ent­scheid durch­ge­führt werden, so ein Sprecher der Bürger­ini­ta­tive. Der Wider­spruch gegen den Stadt­rats­be­schluss zum Bürger­be­gehren laufe noch. Er liege zur Bearbei­tung im Landratsamt. Sachsen und Thüringen wollen auf dem ehema­ligen RAW-Gelände ein Großge­fängnis für 800 Insassen bauen. Inves­ti­ti­ons­summe: 150 Mio. Euro.