Gelbe Tonne: Entsorger bittet um Nachsicht und Geduld
Im Landratsamt gibt es eine Hotline Abfallwirtschaft. Dort läutete das Telefon Anfang des Jahres öfter als sonst – im Durchschnitt etwa 200mal am Tag bei sonst 150 Anrufen im Schnitt. Das teilte uns das Landratsamt Ende voriger Woche mit. Es erklärte das erhöhte Aufkommen unter anderem mit dem Wechsel des Entsorgungsunternehmens beim Leeren der gelben Tonne.
Das neue Unternehmen im Kreis Zwickau ist Nehlsen Sachsen. Wie schon gemeldet, hat Nehlsen zu Jahresbeginn den Auftrag übernommen, im Kreis den Verpackungsmüll einzusammeln. Die eigene Hotline des Entsorgers hat zunächst kurz gestreikt. Als sie dann funktionierte, gab es viele Anrufe. Daraus macht Nehlsen kein Geheimnis.
Ina Weniger, Prokuristin von Nehlsen Sachsen, spricht von einem guten Start. Es war anspruchsvoll und auch holprig, sagt sie und bittet die Bürger: „Sehen Sie es uns nach – wir haben eine neue Mannschaft, wir haben eine neue Technik, die Touren müssen gelernt werden.“ Es dauere eben einen Moment, bis alles sitzt.
Die Mitarbeiter von Nehlsen arbeiten dabei nach dem gleichen Turnus wie die Vorgänger – es stehen am jeweiligen Tag die gleichen Orte und Straßen auf dem Programm. Aber es kam zu Verspätungen, räumt Ina Weniger ein: „Vielleicht fahren wir die Strecke andersherum als der Vorgänger, und ansonsten brauchen wir natürlich noch ein kleines Stück länger – das heißt, vielleicht kommen wir tatsächlich den Rest erst am nächsten Tag abholen. Ich wünsche mir ein kleines bisschen Geduld von den Bürgern.“