Gelebte Willkommenskultur an der Lippoldsruh
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Gut 60 Flüchtlinge sind bislang in der Notunterkunft an der Lippoldsruh untergekommen. Das geht aus einer Mitteilung der Stadtmission hervor, die das Heim seit zwei Monaten betreibt. Die Bewohner seien von den Einheimischen sehr freundlich aufgenommen worden. Jugendliche aus Mülsen halfen zum Beispiel beim Einräumen der Wohnungen. Außerdem treffen sie sich regelmäßig zum Fußballspielen. Bei einem Begegnungsfest wurden zuletzt sechs Waschmaschinen übergeben. Die Kirche hatte dafür zu Spenden aufgerufen. Die Geräte werden dringend gebraucht, so Sprecher Lars-Christian Trommer. Denn bis Jahresende soll das Heim voll belegt sein. 250 Flüchtlinge können dort aufgenommen werden.