Georgengymnasium als vorübergehende Asyl-Erstaufnahme im Gespräch
Das frühere Georgengymnasium könnte Asyl-Unterkunft werden. Rathaussprecher Mathias Merz sagte auf Nachfrage unseres Senders, es gebe die Überlegung, das Gebäude als vorübergehende Erstaufnahmeeinrichtung zu nutzen. Dazu fänden Gespräche und Prüfungen statt, eine abschließende Entscheidung sei noch nicht gefallen. Sollte Sachsen das Gebäude für Flüchtlinge nutzen, werde die Stadtverwaltung Anwohner und ansässige Gewerbetreibende sowie Institutionen kurzfristig zu einer Informationsveranstaltung einladen, sagte Merz.
Die Stadt würde mit dem Freistaat einen befristeten Mietvertrag abschließen, so dass der geplanten künftigen Nutzung des Hauses durch die Saxony International School nichts entgegen stehe. Erst am Dienstag hatte das Land mitgeteilt, dass es für die Schule Fördermittel gibt.