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Georgische Diebesbande bei Großrazzia festgenommen

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In der Dresdner Friedrichstadt hat es am Freitagmorgen eine Großrazzia der Bundespolizei gegeben. Auf der Hamburger Straße haben 60 Beamte eine georgische Diebesbande hochgehen lassen. Wie uns ein Sprecher der federführenden Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung sagte, wurden drei Männer und eine Frau zwischen 33 und 45 Jahren vorläufig festgenommen.

Die vier Asylbwerber sind wohl schon länger im Visier der Fahnder gewesen. Weil sie sich aber offenbar ins Ausland absetzen wollten, musste die Polizei am Freitag schnell reagieren. Die vier Beschuldigten sollen in großem Stil Zigaretten und Kleidung gestohlen und dabei immensen Schaden angerichtet haben.
Bei den Durchsuchungen konnten Diebesgut (u.a. sechs Armbanduhren, diverse Schmuckartikel und Werkzeug) sowie umfangreiche weitere Beweismittel sichergestellt werden.

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dresden

Staatsanwaltschaft und Bundespolizei nehmen vier Beschuldigte fest

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Dresden haben am 13.12.2019 in einem Verfahren wegen Bandendiebstahls in sechs Fällen fünf richterlich angeordnete Durchsuchungen in Dresden durchgeführt und gegen vier Beschuldigte georgischer Nationalität (drei Männer 33, 34, 45 Jahre sowie eine Frau 40 Jahre) Haftbefehle des Amtsgerichts Dresden vollstreckt. Dabei waren 60 Beamte der Bundespolizei im Einsatz.

Die Beschuldigten sind Asylbewerber. Ihnen liegt zur Last, als Mitglied einer Bande fortgesetzt Diebstahlshandlungen in Einzelhandelsgeschäften in Dresden und im Umland begangen zu haben und dabei Zigaretten und andere Artikel in großem Umfang entwendet zu haben.

Bei den Durchsuchungen konnten Diebesgut (u.a. sechs Armbanduhren, diverse Schmuckartikel und Werkzeug) sowie umfangreiche weitere Beweismittel sichergestellt werden.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Bundespolizei dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.