Geothermiebohrung am Ring - kaum Kritik und Risiken
Die Forschungsbohrung an der Glück Auf Brücke ist nach Einschätzung der Verantwortlichen überwiegend auf Zustimmung unter den Zwickauern gestoßen. Einige kritische Stimmen habe es aber gegeben, hieß es auf einer Info-Veranstaltung am Donnerstagabend in der Hochschulaula. Die Anwohner der angrenzenden B 93 hätten nach dem Verkehrslärm aus dem Citytunnel eine neue Geräuschquelle befürchtet. Außerdem gebe es Sorge wegen möglicher Rissbildungen im Dom.Gebäudeschäden durch Bodensenkungen seien jedoch sehr unwahrscheinlich, so der Projektleiter. Dies würde laufend durch Messungen kontrolliert. Auch zum Lärmschutz gebe es Auflagen, die eingehalten werden.Die Bohrung nach heizungstauglichem Grubenwasser aus einem alten Bergbauschacht in gut 600 m Tiefe soll im nächsten Mai abgeschlossen sein. Wenn dies nicht gelingt, kündigten die Verantwortlichen das Projektende an. Bislang hat sich der Bohrer etwa 50 m in die Tiefe vorgearbeitet.