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Gericht spricht als Mietnomaden angeklagtes Trio frei

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Der Vermieter einer verwüs­teten Wohnung in der Leipziger Straße bleibt auf seinem Schaden sitzen. Die drei Angeklagten Ex-Mieter wurden am Dienstag vor Gericht freige­spro­chen – mangels Beweisen. 

Das Trio war beschul­digt worden, aus Wut über eine anste­hende Zwangs­räu­mung wegen Mietschulden die Wohnung verwüstet zu haben: Zement in den Badab­flüssen, ein mit Pappe und Papier verstopftes Klo, beschmierte Fußböden und Wände.

Weil aber zwischen ihrem Auszug, bei dem sie den Schlüssel an der Wohnung einfach stecken ließen, und der Abnahme durch den Vermieter einige Tage vergangen waren, hätten es auch andere gewesen sein können, die die Wohnung verwüs­teten, so der Richter. Im Zweifel für die Angeklagten.

Dem Vermieter entstanden 12.000 Euro Sachschaden – und auch die Miete von 5.400 Euro entging ihm.