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Geständnis im Prozess um Brandstiftung an Asylheim

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Der mutma­ß­liche Brand­stifter vom Asylbe­wer­ber­heim in der Koper­ni­kus­straße hat zum Prozess­auf­takt ein Geständnis abgelegt. In der Tatnacht habe er zu viel Alkohol getrunken, sagte der 32-Jährige am Diens­tag­vor­mittag vor dem Landge­richt. "Heute würde ich so etwas nicht wieder tun." Zum Motiv sagte der Zwickauer, er habe sich damals rächen wollen, weil ein Flücht­ling ihm das Fahrrad gestohlen hatte. Dem Mann wird unter anderem 16-facher versuchter Mord vorge­worfen. In dieser Nacht im Mai letzten Jahres soll der Angeklagte sechs Molotow-Cocktails selbst gebaut haben, aus Spargel­glä­sern die er von zu Hause mitnahm. Das Benzin holte er kurz vorher von der Aral-Tankstelle, dann schlich er sich nachts auf das Gelände. Durch eine offene Tür habe er schlie­ß­lich zwei Brand­sätze geworfen, heißt es in der Anklage. Dadurch brannte es im Flur des Heimes. Zum Glück war ein Bewohner wach geworden. Er löschte das Feuer, verletzte sich dabei aber leicht. Im Fall eine Verur­tei­lung drohen dem Angeklagten mehrere Jahre Haft.

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Vertei­diger Michael Windisch