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Gewandhaus gerät in „unredliche“ Steuerdiskussion

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Das Theater hat davor gewarnt, Kultur und Grund­stücks­be­sitzer gegen­ein­ander auszu­spielen. Dies sei "unred­lich", heißt es in einem offenen Brief von Geschäfts­führer Volker Arnold an die Stadt­rats­frak­tionen. Anlass sind Äußerungen von Kommu­nal­po­li­ti­kern von SPD und CDU in der „Freien Presse“, die die geplante Gewand­haus­sa­nie­rung zumin­dest teilweise in Frage stellen, damit die Grund­steuer nicht erhöht werden müsse. Mehr Einnahmen über diesen Weg will Finanz­bür­ger­meister Bernd Meyer, um gestie­gene Zwangs­zah­lungen an den Landkreis auszu­glei­chen.

In dem Brief erklärt Arnold, dass die geschätzten 20 Millionen Euro für die Moder­ni­sie­rung erst ab 2015 benötigt würden und größten­teils aus Förder­mit­teln bestritten werden sollen. Zudem seien Kunst und Kultur wichtig für das Image einer Kommune – und damit letzt­end­lich positiv für die Entwick­lung der Grund­stücks­werte.