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Gewerkschaft drängt auf Nachfolgelösung bei Haribo

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Knapp eine Woche vor der Betriebsversammlung bei Haribo in Wilkau-Haßlau gibt es noch keine Neuigkeiten zu einer möglichen Nachfolgelösung. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) macht deshalb erneut Druck. Sie hat den Haribo-Konzern angeschrieben und fordert Informationen zum Stand der laufenden Sondierungsgespräche. „Die Beschäftigten brauchen endlich Klarheit. Wir haben von Anfang an gesagt, Haribo kann sich mit dem Sozialplan nicht freikaufen. Geld ersetzt keine Arbeitsplätze“, erklärt Thomas Lißner von der NGG.

Außerdem hat sich die NGG an Ministerpräsident Michael Kretschmer, den Ostbeauftragten Marco Wanderwitz und die örtlichen Bundestagsabgeordneten gewandt: „Die Bemühungen dürfen jetzt nicht nachlassen, eine Nachfolgelösung zu finden. Alle sind in der Pflicht“, so Lißner.

Unterdessen ist von Haribo bei der Arbeitsagentur die Massenentlassung für die Beschäftigten angezeigt worden. Nach dem Kündigungsschutzgesetz ist das Unternehmen dazu verpflichtet.