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Gewerkschaft: Schlechte Löhne Ursache für Köchemangel

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Der Mangel an Köchinnen und Köchen in der Gastronomie ist aus Sicht der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nur mit höheren Löhnen zu beheben. Der Startlohn müsse bei 3.000 Euro brutto im Monat liegen – und zwar für alle Beschäftigten in der Branche, fordert der Chemnitzer NGG-Geschäftsführer Thomas Lißner laut einer Mitteilung vom Dienstag. Nach seinen Angaben sind bei der Zwickauer Arbeitsagentur 55 freie Stellen für Köche registriert, außerdem zwölf Ausbildungsplätze. Der Tarifvertrag in der Branche läuft zum Jahresende aus, danach wird neu verhandelt. Allerdings ist ein Großteil der Betriebe nicht tarifgebunden.