Glauchauer Neonazi wegen KZ-Räucherhaus vor Gericht
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Ein Räucherhaus, das aussieht wie ein KZ, hat einem Neonazi aus Glauchau Gefängnis eingebracht - ohne Bewährung. Der 32-Jährige wurde vom Gericht in Hohenstein-Ernstthal zu der Haftstrafe verurteilt. Er hatte im Dezember 2016 bei Facebook ein Foto von dem Räucherhaus veröffentlicht. Ein anderer Nutzer erstattete Anzeige wegen Volksverhetzung. Anderthalb Jahre ins Gefängnis muss der Glauchauer aber nicht nur deswegen, sondern auch, weil er einem 21-Jährigem im März den Kiefer gebrochen hatte während einer Schlägerei. Außerdem ist er mehrfach vorbestraft - war u.a. an den Krawallen am Meeraner Bahnhof 2015 beteiligt, als dort Busse mit Flüchtlingen eintrafen.