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  • Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute hatte sich das Feuer bereits massiv ausgebreitet.

Großbrand Waschleithe - Welle der Hilfsbereitschaft rollt

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Nach dem Wohnhausbrand in Waschleithe ist eine Spendenaktion für die betroffene Familie gestartet. Ziel ist es, schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten. Über die Plattform „GoFundMe“ gingen schon in den ersten Stunden mehrere Tausend Euro ein. Zur Aktion und damit auch zum aktuellen Spendenstand geht es hier.

Die beiden Frauen, die im dem Haus wohnten, haben bei dem Feuer ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Und es verbrannte auch ein Stück Waschleither Geschichte. Das Bauernhaus Baujahr 1701 war das älteste Haus im Ort.

Erstmeldung 16. Februar, 13:05 Uhr:

In Waschleithe, einem Ortsteil von Grünhain-Beierfeld, ist am frühen Montagmorgen ein Wohnhaus bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Das Feuer war kurz nach Mitternacht in einem Haus an der Hinterdorfer Straße ausgebrochen. Die Flammen hatten sich vom Keller auf das gesamte Gebäude und eine angrenzende Scheune ausgebreitet.

Die beiden Bewohnerinnen (58, 85) konnten sich über eine Leiter in Sicherheit bringen. Sie blieben unverletzt. Ein Feuerwehrmann hatte weniger Glück. Er rutschte auf dem gefrorenen Löschwasser aus und verletzte sich dabei leicht.

Rund 70 Einsatzkräfte aus verschiedenen umliegenden Wehren waren an den stundenlangen Löscharbeiten beteiligt. Sie konnten ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Um der Drehleiter ausreichend Bewegungsfreiheit zu verschaffen, kappte der Energieversorger eine Stromleitung. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor, ebenso wenig zur Brandursache. Die Polizei ermittelt.