Grubenwasserheizung für Hochschule kommt
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Unter Zwickau in rund 600 Metern Tiefe gibt es heißes Grubenwasser. Das ist bekannt, seit eine Bohrung vor dreieinhalb Jahren erfolgreich war. Jetzt ist klar: Es kann auch zum Beheizen von Teilen der Hochschule am Ring genutzt werden.
Die Vorbereitungen dafür laufen. Uwe Röder, der das Projekt leitet, hat alle Genehmigungen zusammen. Das salzhaltige Grubenwasser darf in die Mulde eingeleitet werden, wenn es seine Wärme abgegeben hat.
25 Grad warm ist das Wasser. Wenn es durch den Wärmetauscher durch ist, hat es noch 15 Grad. Da ergeben sich noch weitere Möglichkeiten: An der WHZ laufen derzeit Forschungen, ob in dem Salzwasser Seefische oder Algen gezüchtet werden können.