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Grundschüler bekommen Bildungs­emp­fehlungen

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Über 30.000 Viert­klässler hier in Sachsen bekommen am Freitag wichtige Post von ihren Lehrern: die Bildungs­emp­feh­lungen. Damit müssen die Eltern nun entscheiden, auf welcher Schule es für ihre Kinder nach den Sommer­fe­rien weiter­gehen soll: auf der Oberschule oder einem Gymna­sium. Keine einfache Entschei­dung, dass weiß auch Kultus­mi­nis­terin Brunhild Kurth. Sie rät den Eltern zu Gelas­sen­heit. „Das Abitur sei nicht automa­tisch die Eintritts­karte für eine gut bezahlte Arbeits­stelle und ein erfülltes Leben“, sagte sie. Kinder, deren Leistungen nicht für eine Gymna­sial­emp­feh­lung ausrei­chen, können auf Antrag der Eltern einen Eignungs­test ablegen, um im Sommer doch noch in die 5. Klasse des Gymna­siums zu wechseln. Neben den Grund­schü­lern erhalten am Freitag auch die über 17.500 Schüler der 6. Oberschul­klassen eine verpflich­tende Bildungs­emp­feh­lung. Sie können dann gegebe­nen­falls aufs Gymna­sium wechseln.Eine Woche lang haben die Eltern Zeit, die Kinder an der neuen Schule anzumelden. Mitte Mai fällt dann die Entschei­dung, ob es mit der Wunsch­schule geklappt hat oder es doch nur der Zweit- oder Dritt­wunsch geworden ist.Im vergan­genen Jahr bekamen etwa 46 Prozent der sächsi­schen Grund­schüler eine Gymna­sial­emp­feh­lung.