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Grundschüler in Neukirchen reden ganz offen übers Sterben

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In Neukirchen beschäftigen sich Grundschüler in diesen Tagen ganz offen mit dem Tod. Dafür hat sich das Landschulzentrum kompetente Partner ins Haus geholt, und zwar den Hospizdienst Elisa aus Zwickau.

Sterbebegleiterin Sylvia Jugelt arbeitet täglich in kleinen Gruppen mit den Viertklässlern. Sie merkt immer wieder, wie redebedürftig die Kinder sind. "Meist spüren sie die Unsicherheit der Eltern oder Großeltern, und fragen dann nicht mehr nach", so Jugelt.

Schon bei der ersten Begegnung hätten die Kinder sie mit Fragen regelrecht gelöchert. Zum Beispiel wollten die Zehn- bis Elfjährigen ganz genau wissen, wie es ist wenn jemand stirbt.

"Hospiz macht Schule" heißt das bundesweite Projekt. Es dauert zwei Wochen.