- Der Unfall passierte auf einer Brücke.
- Seit dem späten Donnerstagabend lief die Bergung des Waggons.
Update: Nach Zugentgleisung kein Schienenersatzverkehr
Nach der Entgleisung eines Güterzuges nahe des Hauptbahnhofs in Zwickau am Donnerstag, dem 10. Oktober, bleibt der Verkehr eingeschränkt. Schäden an den Gleisen müssen behoben werden, wie die Mitteldeutsche Regiobahn am Dienstag in Leipzig mitteilte. Das werde voraussichtlich bis nächste Woche Freitag dauern. Betroffen ist die Regionalbahnlinie RB 30 zwischen Glauchau und Zwickau – und zwar von 6 bis 22 Uhr. Es gibt in dieser Zeit keinen Schienenersatzverkehr. Als Alternativen nennt die Regiobahn Züge der Linie RE3 und die Buslinie 111. Die verläuft parallel zur Bahnstrecke.
Erstmeldung vom 10. Oktober: In Zwickau nahe des Hauptbahnhofs ist ein Güterzug entgleist. Das Unglück passierte am späten Donnerstagnachmittag auf den Gleisen 33 und 34. Zwei mit Schrott beladene Waggons sind nach Angaben der zuständigen Bundespolizeiinspektion Klingenthal auf einer Brücke über die Kopernikusstraße aus der Schiene gesprungen. Ursache des Unfalls sei eine Weichenfehlstellung durch Bahnmitarbeiter gewesen. Die Bundespolizei ermittelt dazu, sagte Pressesprecher Eckhard Fiedler. Wegen des Schadens an den Gleisen ist Zugstrecke zwischen Dresden und Werdau nur eingleisig befahrbar. Die Bergung der Waggons dauerte bis Freitagvormittag. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

