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Häuslebau – Zwickau hat etwas in petto

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Die neuen Wohngebiete am Windberg und an der Feldstraße in Cainsdorf sind bereits ausgebucht, die Parzellen vergeben. Die Nachfrage ist groß. Zwickau will dabei das Feld nicht der Konkurrenz überlassen. Aktuell sind sieben Standorte für Wohnungsbau spruchreif, haben wir von der Stadtverwaltung erfahren. Zusammen würden nach unseren Recherchen knapp 300 Eigenheime bzw. Wohneinheiten entstehen.

Gewühlt wird schon an drei Standorten. In Cainsdorf an der Feldstraße sind Tiefbauarbeiten im Gange. Dort werden in absehbarer Zeit 16 Eigenheime gebaut. Neben der Marienthaler Höhe war im Mai erster Spatenstich für ein Gebiet mit 23 Grundstücken für Häuslebauer. Und nach mehreren Eigentümerwechseln geht es an der Trillerstraße bzw. am Finkenweg ebenfalls los. Die Pläne sehen Mehrfamilienhäuser mit 45 Wohnungen und 30 Eigenheime vor.

Nicht mehr allzu weit bis zum Baurecht ist es in zwei Fällen. Das B-Plan-Verfahren läuft für das Gebiet zwischen Reinsdorfer Straße und Golfplatz – etwa 30 Eigenheime – und für das an der Planitzer Straße. Letzteres – an der Geinitzsiedlung – hat die längste Vorgeschichte: Der ursprüngliche Vorhabens- und Erschließungsplan war mit der Nummer 001 der erste in Zwickau nach der Wende. Jetzt sollen dort Reihenhäuser mit 60 Parzellen gebaut werden. Noch in diesem Jahr will die Stadt Baurecht schaffen.

Etwas ferner sind zwei weitere Vorhaben. Nördlich vom Nordplatz wollen Investoren ebenfalls Reihenhäuser errichten. Und an der Bürgerschachtstraße soll eine Brache revitalisiert und damit auch ein Aufreger entfernt werden – südlich von der Einfahrt zum Busdepot oder zum Wienerberger ist ein Mischgebiet aus nicht störendem Gewerbe und Eigenheimen geplant.

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