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Handwerkskammer will Flüchtlinge qualifizieren

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Die Chemnitzer Handwerks­kammer will im März ein Pilot­pro­jekt für Flücht­linge starten. Sie sollen in den Lehrwerk­stätten zunächst vier Wochen lang eine Berufs­ori­en­tie­rung erhalten. Parallel dazu wird es außer­halb Deutsch­un­ter­richt geben. An Betriebe weiter­ver­mit­teln will die Kammer die Migranten erst bei ausrei­chenden Deutsch­kennt­nissen. Ein hohes Sprach­ni­veau sei eine notwen­dige Bedin­gung, hieß es. Dies habe die Erfah­rung mit spani­schen und tsche­chi­schen Jugend­li­chen gezeigt. Die Quali­fi­zie­rung im Beruf müsse wie bei Einhei­mi­schen erfolgen, forderte der Präsi­dent der Handwerks­kammer Dietmar Mothes. Einen „Abschluss light“ werde es mit ihm nicht geben. Das Handwerk brauche Fachkräfte und keine Hilfs­ar­beiter.