Handwerkstag legt Positionspapier „Integration“ vor
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Das Handwerk in Sachsen will Flüchtlingen mit guter Bleibeprognose eine berufliche Perspektive bieten. Dafür brauchen die Firmen mittel- und langfristig Planungssicherheit. Der Handwerkstag stellte am Dienstag ein entsprechendes Positionspapier vor. Der Dachverband fordert vor allem passende Rahmenbedingungen. Migranten müssten binnen zwei Wochen erfasst und Deutschkurse garantiert werden. Ziel müsse es sein, Asylsuchende in den ersten zwölf Monaten auf ein gutes Sprachlevel zu führen und sie passgenau auf die duale Ausbildung vorzubereiten. Von der sächsischen Regierung verlangt das Handwerk ein Förderprogramm, das Firmen bei der Berufsorientierung von Migranten unterstützt. (mit dpa)