++ EIL ++

Happy Birthday, Sachsen-Polo!

Zuletzt aktualisiert:

Die 50-jährige Erfolgsgeschichte des VW Polo ist eng mit Zwickau verknüpft: 1990 rollte der erste in Mosel gebaute Polo vom Band – ein Joint Venture von VW und dem damaligen VEB Sachsenring. Am Mittwoch, dem 21. Mai, jährt sich dieses Ereignis zum 35. Mal. Ein Zeitzeuge erinnert sich. 

1990: 50 Polos pro Tag 

Der erste in der DDR montierte Polo war alpinweiß mit einem 55 PS starken 1,3-Liter-Motor. In der VW-Pressemitteilung vom 21. Mai 1990 heißt es: „Der Steilheck-Polo ist das erste von insgesamt 216 Fahrzeugen dieser Art, die noch bis zu den Sommerferien fertiggestellt werden sollen. Ab September soll dann die Fertigung auf 50 Einheiten pro Arbeitstag gesteigert werden.“

„Endlich Westautos bauen“

Udo Friedrich hat den Neustart, der damals noch parallel zur Trabant-Produktion stattfand, miterlebt: „Das war für uns der erste Schritt in die neue Zeit. Endlich durften wir Ossis ein echtes Westauto bauen. Das bedeutete Aufschwung und einen positiven Blick in die Zukunft.“ Noch heute arbeitet der Meeraner bei VW.

30 Jahre Verbrennerfertigung in Mosel 

Im Dezember 1990 folgte die Gründung der VW Sachsen GmbH. Fortan wurden die Modelle Polo, Golf und Passat in verschiedenen Varianten gebaut. Dann 2020 der Umstieg auf die Elektromobilität: Statt Verbrennern verlassen seitdem die Modelle ID.3, ID.4, ID.5, Audi Q4 e-tron und Sportback e-tron sowie Cupra Born das Werk in Zwickau-Mosel. Gefertigt werden auch Karosserien für Bentley und Lamborghini. (mit rko)

 

Audio:

Udo Friedrich