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Hartwig Ebersbach bekommt Zwickauer Max-Pechstein-Ehrenpreis

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Zwickau vergibt den Max-Pechstein-Ehren­preis 2017 an den in Leipzig lebenden Künstler Hartwig Ebers­bach. Sein Werk gehöre zu den wichtigsten und eigen­stän­digsten Positionen inner­halb der deutschen Malerei, die schon zu DDR-Zeiten überre­gio­nale Resonanz erfahren habe, teilte die Stadt am Donnerstag zur Begrün­dung mit. Mit Pechstein verbänden ihn die Ausein­an­der­set­zung mit Mythen, Sagen und Märchen und die Begeg­nungen mit exoti­schen, archai­schen Kulturen und die expres­sive Malerei.

Das künst­le­ri­sche Talent des gebür­tigen Zwickauers (Jahrgang 1940) entwi­ckelte sich in der von Bergbau und Indus­trie bestimmten Arbei­ter­ge­gend. Als Student von Bernhard Heisig gehörte Ebers­bach zur „Leipziger Schule“.

Den Max-Pechstein-Ehren­preis, der erstmals 1947 im Beisein des Mitbe­grün­ders der Künst­ler­gruppe „Die Brücke“ vergeben wurde, erhielten bisher der Wiener Alfred Hrdlicka (1993), der Publi­zist und Sammler Lothar-Günther Buchheim (1999) und der Verleger Klaus Staeck (2011).

Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeich­nung wird am 10. November in den Kunst­samm­lungen Zwickau verliehen.