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Hauptbeschuldigter im Infinus-Prozess bricht sein Schweigen

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Im Betrugs­pro­zess gegen sechs Ex-Manager des Infinus-Finanz­kon­zerns hat der frühere Geschäfts­führer am Montag sein Schweigen gebro­chen. Es sei nicht alles optimal gelaufen, "es sind Fehler passiert", erklärte der Haupt­be­schul­digte vor dem Dresdner Landge­richt. Nach seinen Angaben hatten Finanz­mi­nis­te­rium und Wirtschafts­prüfer aber alle Unter­lagen und auch von den Banken gab es nie Hinweise, dass etwas nicht stimme. "Keiner hat etwas beanstandet." In dem seit November 2015 laufenden Prozess wird wegen gewerbs­mä­ßigen Banden­be­trugs im beson­ders schweren Fall und Kapital­an­la­ge­be­trug gegen die Männer verhan­delt. Dabei geht es um Geld von rund 22 000 Anlegern und ein Volumen von 312 Millionen Euro.