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Hauseinsturz in Schedewitz: Wer bezahlt Abriss?

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Nach dem Einsturz eines Wohnhaus-Anbaus in Schede­witz prüfen die Behörden nun den Komplett­ab­riss. Auch das benach­barte, ebenfalls unbewohnte Haupt­ge­bäude drohe nun einzu­stürzen, hieß es. Eigen­tümer des Hauses sei eine Gesell­schaft, die mittler­weile aus dem Handels­re­gister gestri­chen wurde, so ein Rathaus­spre­cher. Die Stadt fürchte deshalb, auf den Abriss­kosten sitzen­zu­bleiben.

Diens­tag­morgen war das Gebäude auf der Schnee­berger Straße in sich zusam­men­ge­fallen. Die Stadt erfuhr erst abends davon. Weil in der Ruine immer wieder Kinder gespielt hatten, umgehend wurden Suchmaß­nahmen einge­leitet. Die Feuer­wehr rückte mit einer Wärme­bild­ka­mera an. Außerdem waren Spürhunde vom Roten Kreuz im Einsatz. Die Befürch­tungen bestä­tigten sich nicht. Laut Polizei gab es keine Hinweise darauf, dass sich jemand im Gebäude aufge­halten hat.

In Zwickau gibt es Merz zufolge rund 280 Objekte, die in einem optisch fragwür­digen Zustand sind. Oft sei auch in diesen Fällen der Eigen­tümer nicht bekannt, nicht mehr aufzu­finden oder pleite.

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Mathias Merz