• Die Ausgliederungspläne am HBK gehen über das bisher bekannte Maß hinaus. © HBK, Laura Kruckenmayer

    Die Ausgliederungspläne am HBK gehen über das bisher bekannte Maß hinaus. © HBK, Laura Kruckenmayer

  • In dieser Mail werden die HBK-Mitarbeiter über die Pläne informiert.

    In dieser Mail werden die HBK-Mitarbeiter über die Pläne informiert.

HBK-Chef: Auch Verwaltung vor Outsourcing, keine Lohneinbußen für Betroffene

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Die von der Ausgliederung in eine Service-Gesellschaft betroffenen Beschäftigten des Heinrich-Braun-Klinikums Zwickau werden keine Lohneinbußen haben. Darüber informierte HBK-Geschäftsführer Rüdiger Glaß in einer Krankenhaus-Rundmail. Die Mitarbeiter nähmen zudem an den aktuellen Gehaltssteigerungen teil und sollen am wirtschaftlichen Erfolg des HBK beteiligt werden. Ver.di bezweifelt das und vertritt die Auffassung, dass mit dem Outsourcing langfristig eine Tarifflucht verbunden sei.

In der Rundmail hat die Geschäftsführung unterdessen weitere Ausgliederungspläne öffentlich gemacht. So sollen die Bereiche Verwaltung und Bildung im Frühjahr in eine noch zu gründende GmbH überführt werden. Der HBK-Aufsichtsrat stimmte am 6. Dezember bereits zu. Im Stadtrat soll dieses Thema im kommenden Jahr auf die Tagesordnung kommen.

Bereits am 20. Dezember geht es im Rat um die Ausgliederung von Logopäden und Psychologen in die HBK-Service GmbH. (Radio Zwickau berichtete.) Verdi hat Proteste am Rande der Sitzung angekündigt. Zuvor wollen Gewerkschaftsvertreter die Fraktionen in Gesprächen davon überzeugen, die Ausgliederung zu verhindern.

HBK-Chef Rüdiger Glaß wiederum lädt für den 14. Dezember zu einer Mitarbeiterversammlung ein, auf der er den Beschäftigten "weitere Informationen zukommen lassen und offene Fragen beantworten" will.