HBK will weiter ausgliedern und eine Holding aufbauen
Die Leitung des HBKs nimmt einen neuen Anlauf, Verwaltung und Berufsfachschule auszugliedern. Der Stadtrat soll Ende des Monats diesen Schritt beschließen. Das ist seit Mitte dieser Woche offiziell. Gegenwind gibt es bereits in Form einer Petition. Der Geschäftsführer der Klinik hat die anstehende Entscheidung zum Anlass genommen, diese Pläne zu erklären.
Gegründet werden soll die HBK Verwaltung und Bildung gGmbH – mit zehnprozentiger Beteiligung der städtischen Senioren- und Seniorenpflegeheim Zwickau gGmbH (SSH). Die neue Firma soll die beiden Bereiche aufnehmen und vor allem als Holding weiteren Partnern offenstehen – Bildungsträgern zum Beispiel oder auch medizinischen Einrichtungen.
HBK-Geschäftsführer Rüdiger Glaß begründete den geplanten Weg mit den Rahmenbedingungen, die sich verschlechtern. Unter anderem wachsen die Tarife stärker als die Erlöse. „Es geht ums Überleben, nicht um Gewinnmaximierung“, sagte Rüdiger Glaß. Um weiteres Wachstum zu ermöglichen, wird auf Öffnung, auf Kooperationen gesetzt – „solche Kooperationen, in denen jeder Partner ein Mitspracherecht hat“.