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HBK will weitere Bereiche ausgliedern - ver.di ist dagegen

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Mitarbeiter am Heinrich-Braun-Klinikum wehren sich wegen befürchteter Lohneinbußen dagegen, in die HBK-Service-Gesellschaft wechseln zu müssen. Das soll geschehen, wenn der Stadtrat am 20. Dezember einer Änderung des Gesellschaftsvertrages zustimmt. Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder zu Protesten am Rande der Sitzung aufgerufen. Die Neuerung sieht vor, dass auch Psychologen und Logopäden in die Gesellschaft ausgegliedert werden, für Physio- und Ergotherapeuten läuft der Prozess derzeit. Die Service-GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Klinikums, an dem Zwickau gut 95 Prozent der Anteile besitzt. Die Stadt will die Erweiterung, um im HBK Kosten zu senken sowie "Flexibilität und Qualität" zu erhöhen, steht in der Stadtratsvorlage. Darin ist auch von angestrebten "marktgerechten Lohnkosten" die Rede.