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  • Der FSV war im Nachholer gegen Hertha II erfolgreich (hier im Bild Kilian Senkbeil)

FSV gegen Hertha II: zwei tolle Tore, drei Punkte, 27 Spiele ungeschlagen

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Der FSV Zwickau hat am Dienstagabend fast eine Stunde in Überzahl gespielt und Hertha BSC II mit zwei sehr schönen Toren besiegt. Das 2:0 war verdient und setzte die Heimserie fort – inzwischen haben die Rot-weißen in der GGZ-Arena 27 Spiele am Stück nicht verloren.

Die ersten 20 Minuten passierte in den Strafräumen fast nichts Nennenswertes. Zwickau hatte mehr Spielanteile, verbuchte an Torchancen nur einen Schuss, der weit vorbeiging, und einen Kopfball, der entschärft werden konnte. Die Berliner vergeigten in der 21. Minute ihre erste Chance: der Schuss aus 17 Metern verfehlte das Tor deutlich.

Danach wurden die Hausherren gefährlicher vor dem Tor. In der 24. Minute vergaben Sandro Sengersdorf und Josua van Baer eine Doppelchance, den straffen Schuss von Cemal Sezer parierte eine Minute später der Keeper stark. In der 34. Minute holte Elias Decker den Zwickauer Lennert Möbius von den Beinen und sah dafür Rot.

Mit einem Mann mehr auf dem Platz spielte der FSV noch mutiger nach vorn. In der 37. Minute scheiterte Cemal Sezer noch mit seinem Sololauf durch den Strafraum, doch in der 41. Minute traf Andrej Startsev nach einem Doppelpass mit Cemal Sezer zum 1:0 – sehenswert.

Die 3.310 Zuschauer mussten nach der Pause nicht lange auf das nächste Highlight warten: In der 49. Minute jagte Theo Martens den Ball aus etwa 18 Metern flach ins rechte Eck. Wow – 2:0! Das Spiel blieb unterhaltsam. Zunächst Aufregung im Zwickauer Strafraum: Der Berliner Denis Koldzic köpfte gegen den Pfosten. Danach ging es flotten Schrittes in beide Richtungen. Oliver Rölke hatte gleich zwei Gelegenheiten zum Anschlusstreffer, beide Male blieb der Zwickauer Torhüter der Sieger – indem er abtauchte und indem er dem Angreifer den Ball abnahm. Die Zwickauer hätten auf der anderen Seite auf 3:0 erhöhen können – Sandro Sengersdorf und Jonas Dittrich scheiterten knapp.

Audio:

Kapitän und Torschütze Andrej Startsev